HÖRlokal - Unterhaltung aus dem Nassauer Land

HÖRlokal - Unterhaltung aus dem Nassauer Land

Transkript

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00:00:02: Hier ist ihr buntes

00:00:04: Hörlokal, da

00:00:06: hören sie ganz und gar lokal.

00:00:10: Ihr Platz

00:00:10: im schönen

00:00:12: Hör-Hör-Lokal.

00:00:33: Mit ihrem Majua-Projekt wollen Sabine und Dietmar Menze unter anderem das ändern.

00:00:38: Wie diese Idee entstanden ist, wie wir alle helfen können Und wie viel Leidenschaft die beiden dafür haben Darüber sprechen wir heute.

00:00:46: Viel Spaß!

00:00:50: Herzlich Willkommen zu diesem Podcast.

00:00:52: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer.

00:00:55: Das Projekt Mayua des Arbeitskreises Nassau-Mabira sorgt seit einigen Jahren dafür, dass Kinder mit einer Behinderung aus dem District Mabira in Tanzania unterstützt werden.

00:01:05: Sie sollen aus ihrem Schatten da sein befreit besser gefördert und gesellschaftlich integriert werden – denn das ist in Mabiera noch überhaupt keine Selbstverständlichkeit!

00:01:14: Auch dazu hatten wir übrigens mal einen Podcast gemacht den wir an dieser Stelle auch gerne noch einmal verlinken.

00:01:20: Jetzt steht aber ein neues Projekt in den Startlöchern, ein ganz und gar großartiges.

00:01:26: Und darüber möchte ich heute sprechen mit Sabine und Dietmar Menze.

00:01:30: Herzlich willkommen erst mal!

00:01:31: Schön dass ihr da seid.

00:01:32: Dankeschön.

00:01:34: Vielleicht starten wir ganz kurz nochmal mit einer Rückbesinnung darauf wann das Projekt und wie das Projekt die Arbeit in Tansania überhaupt begonnen hat.

00:01:43: Dietmar kannst du uns da kurz noch einmal mitnehmen?

00:01:46: Ja Ich bin schon seit über fünfzehn Jahren im Mabira-Arbeitskreis und durfte dort als Vertreter der Evangelischen Kirche in Nassau beginnen.

00:01:59: Berthard Krebs, der Vorsitzende war damals schon aktiv mit Wassertankprojekten.

00:02:06: Und dann kam die Idee auf was ist eigentlich mit der Ausbildung junger Menschen in Mabirah?

00:02:11: Da wurde Marwerk gegründet, Berufsausbildung jungerer Menschen als auch Marwerk Junior quasi das Projekt für Kinder, um eine Mittlereife zu erlangen.

00:02:21: Und dann kam die Sabine mit in mein Leben und mit zum Arbeerarbeitskreis und fragte mich noch, hey ihr macht so viel?

00:02:29: Ihr macht Wasserprojekte?

00:02:30: Ihr Macht Berufsausbildungsprojekten?

00:02:32: Ihr habt Schuheprojektes?

00:02:34: Ihr mag Projekte für

00:02:35: Frauen?

00:02:37: Ihr mach viele andere Dinge.

00:02:39: ich weiß gar nicht was soll ich da eigentlich machen.

00:02:42: und da habe ich dir gesagt weißt du was?

00:02:43: warte mal ab!

00:02:44: Das kommt garantiert auf dich zu.

00:02:47: Ja,

00:02:48: genau.

00:02:49: Und so war das dann auch.

00:02:50: Ich habe überlegt und da wir unsere jüngste Tochter eine Beeinträchtigung hat aufgrund eines vorgeburtlichen Schlaganfalles, habe ich mir Gedanken gemacht was ist mit den beeinträchigten Kindern in Afrika Tanzania?

00:03:07: Wir haben viel darüber gesprochen und sind leider Gottes zu der Tatsache gekommen dass sie versteckt werden Fluch empfunden werden, dass die einzelnen Dörfer oft gar nicht wissen, welche Familie ein beeinträchtigtes Kind zu Hause hat.

00:03:22: Ja und das haben wir uns dann zu Herzen genommen, die ganze Sache und haben dann ... ... in den Jahr ... ... zweiundzwanzig ... Nee, zwotausendzwanzIG Major gegründet.

00:03:35: Major steht glaube ich, dass MA steht für Mabira?

00:03:39: Genau!

00:03:40: Und Jua heißt... Sonne?

00:03:42: Genau.

00:03:43: Ist das

00:03:43: richtig?

00:03:43: Ja, genau.

00:03:45: Marbiere und Jua die Sonne.

00:03:46: Ich muss noch mal korrigieren.

00:03:50: Es war in den Hütten waren und sie keiner zu Gesicht bekommen hat.

00:04:02: Wir wollten die Kinder in die Sonne holen und das ist uns bis zum heutigen Tag mit zehn Kindern gelungen.

00:04:08: Da sind wir sehr froh drin.

00:04:09: Ganz, ganz großartig!

00:04:11: Und jetzt geht es für euch ein bisschen weiter weil euer Ziel – so habe ich's dem Vorgespräch entnommen – jetzt auch war dass die Kinder mit Beeinträchtigung eine Schule besuchen sollen.

00:04:22: Das hat sich glaube ich als relativ schwierig erwiesen.

00:04:25: Wie ist da der aktuelle Stand?

00:04:27: Ja, das möchte ich vorher noch mal sagen.

00:04:29: Es sind ja so die Kinder haben verschiedene Behinderungen Ob das jetzt ganzheitlich also kognitive und körperliche Beeinträchtigungen sind Aber manche Kinder sind halt kognitiv sehr fit Und diese Kinder auch versucht, ein bisschen nebenher zu fördern.

00:04:47: Aber natürlich ist eine Beschulung die optimale Förderung für die

00:04:52: Kinder.".

00:04:53: Das heißt

00:04:53: Sabine es ist üblich in Tanzania dass Kinder mit einer Beeinträchtigung definitiv keine Schule besuchen.

00:04:59: das ist nicht vorgesehen oder wie ist das?

00:05:02: Genau.

00:05:02: Vor allem so im Gebiet wo wir tätig sind in der Partnerschaft gibt es weit und breit keine Schule für beeinträchte Kinder Und das war der Grund, warum wir zwei unserer Kinder weit von Mabira-Gebiet entfernt am Victoriasee in Bukoba an eine Schule gebracht haben.

00:05:23: Wir wussten die beiden, so wie Sabine sagt, kognitiv fit können allerdings nicht laufen und sind am Rollstuhl gebunden um ihnen Schulwünnung zu ermöglichen.

00:05:33: Aber da kam es glaube ich nichts zum gewünschten

00:05:36: Erfolg?

00:05:36: Da kam es nichts zum erwünschte Erfolg weil diese Schule ist hat sich herausgestellt.

00:05:41: Später, also einige Monate nach der Einschulung hat sich herausgestellt dass diese Schule schwerpunktmäßig eine Gehörlosen-Schule ist.

00:05:50: Und eine staatliche Schule, wo Klassen sehr voll sind und wo die Kinder dann aufgrund ihrer gehörloserlosigkeit gefördert werden.

00:06:02: und da sind halt unsere beiden Kinder einfach viel am Platz.

00:06:05: Da können sie nicht das bekommen, was sie bräuchten um sich weiterzuentwickeln.

00:06:12: Und wir haben dann ein Foto von unserem Distriktfahrer Reverend Mambo zu beschickt bekommen.

00:06:20: und ich habe zu meinem Mann gesagt mein Gott guckt die Kinder an, die haben wirklich tot unglücklich ausgesehen und haben gesagt es geht nicht, das können wir so nicht lassen, da müssen wir uns jetzt Gedanken

00:06:29: machen.

00:06:31: Und meine Mann und mir, gerade was Marbiere angeht, unsere Projekte angeht.

00:06:35: Da können wir ganze Abende drüber reden und ich sage jetzt mal Brainstorming machen, Ideen sammeln für uns ... Dann haben wir gesagt, warum haben wir denn keine Schule?

00:06:52: Das hört sich erst einmal ganz vielleicht ein bisschen naiv an für jemand der von außen da jetzt zuvon draußen zuhört.

00:07:00: Aber man muss auch sehen, dass es nicht dasselbe wenn du hier bei uns in Deutschland eine Schule baust.

00:07:05: Man baut in Afrika eine Schule mit viel weniger Mitteln und das kostet viel weniger Geld.

00:07:10: oder will es andersherum sagen?

00:07:12: Mit wenig Geld kann man sowas verwirklichen.

00:07:15: Wenig unter Anführungszeichen natürlich.

00:07:18: Ja dann haben wir versucht das ein bisschen ins Rollen zu bringen.

00:07:21: Dann haben wir den quasi die Diözöse angeschrieben und ihnen gesagt, was haltet ihr davon?

00:07:29: Wenn wir eine gemeinsame Schule schaffen für beeinträchtige Kinder.

00:07:35: Und da hatten wir auf der anderen Seite sofort, sag ich mal jemand gefunden den Referent Makori, die für Planung und Entwicklung der Charakter Dioces verantwortlich ist und haben dann gemeinsam auf Augenhöhe ein Konzept entwickelt.

00:07:51: Wie kann es möglich sein, dass wir beeinträchtig die Kinder in der Charaktere diese Zöse beschoren

00:07:57: können?

00:07:58: Genau!

00:08:00: Wir haben uns überlegt, dass bei unseren Besuchern in Tansania durften wir eine Schule kennenlernen in Tomoschivire.

00:08:06: Diese Schule wird eine Primary School und sie wird von Diakonisten geführt und die Leiterin der Schule, die Diakonisten Florence Catebe.

00:08:20: Die hat dann ... uns dann durchgeführt.

00:08:23: Wir durften diesen wunderbaren Platz kennenlernen, das muss man sich wirklich vorstellen wie eine kleine Oase so habe ich es damals empfunden mit Schulgebäuden und die Schlafräume und die Schlafhäuser plus das Haupthaus der Schwestern dass umringt ist mit einem Gemüsegarten und Blumengarten.

00:08:40: Man muss wissen wir sind dann mitten in Afrika mitten im Nirgendwo.

00:08:45: praktisch wird sich das.

00:08:46: also hat er sich für mich angefühlt Und das ist wirklich ein wunderschöner Ort.

00:08:51: Da haben wir dann gesagt, wenn man da die Schule hinbauen könnten ... Dieser Ort ist einfach so mit Liebe geführt und die Kinder werden mit Liebe unterrichtet.

00:09:01: Das ist auch in Tansania eher bei öffentlichen Schulen nicht der Fall.

00:09:07: Da spielt leider Gottes der Stock noch eine große Rolle.

00:09:10: Eine sehr große Rolle!

00:09:11: Man muss sich auch vorstellen, dass sind Klassenverbände von achtzig bis hundert Schülern mit einem Lehrer.

00:09:19: Das ist schon schlimm.

00:09:21: Wir hatten beim letzten Beruf Besuch, das muss ich erzählen dürfen, haben wir eine Schule besucht, eine gemischte Schule und da ist dann auch ein älterer Schüler immer mit dem Stock am Schulhof rumgelaufen während die Deutschen zu Besuch waren damit hier alles ordentlich vonstatten geht und die Kinder nicht so aufdringlich will ich gar nicht sagen zu euphorisch sind mit uns Die dürfen wir uns euphorisch sein, die dürfen sich alle erlauben.

00:09:50: Und der ist halt mit dem Stock da rum.

00:09:51: und dann ist mein Mann hingegangen und hat den Stock weggenommen und ihn über das Knie zerbrochen und ins Feuer geschmissen.

00:09:58: Die ganzen Kinder haben gehubelt.

00:10:01: Den haben wir natürlich dann leider ein paar Minuten später mit einem neuen Stock an uns vorbeigehen sehen, aber das fand ich schon eine sehr schöne Sache.

00:10:08: Sehr symbolische Akt

00:10:10: auf jeden Fall!

00:10:12: Aber die Schule, sag' ich mal jetzt, der English Secondary School in Tumusche-Biere gehört zu der Karabwedei.

00:10:20: eine privat geführte Schule, wo die Anzahl der Kinder in einer Klasse wesentlich geringer sind.

00:10:28: Da ist die bestehende Infrastruktur.

00:10:32: Dort werden die jungen Menschen schon sehr gut ausgebildet.

00:10:36: Übrigens im System, dem Engstenssystem.

00:10:38: Die Private School geht von einer klasse eins bis sieben.

00:10:41: Das würde geändert werden laut Start bis eins bis sechs und erst dann geht man auf eine fortführende Schule.

00:10:48: Aber die Infrastruktur ist da.

00:10:50: Die Schwestern sind da und übrigens wurde diese Schule gegründet von Deutschen Diakonissen, die auch die Diakonesen heute stehen im Kontakt mit der Friedenswahl in Bademz.

00:11:01: Ach, schön!

00:11:03: Und ich glaube eine Diakonie hat euch ja auch

00:11:07: besucht?

00:11:07: Genau, die Leiterin der Schule.

00:11:09: Der erzählt erst vor Kurzem.

00:11:10: Die letzte Woche also die Florence war ... Also die Leitlerin der Schule in Deutschland unterwegs und hatte verschiedene Termine.

00:11:19: Und wir haben sie dann natürlich auch eingeladen, und haben ja auch schon direkt gesagt, wir würden gerne mit dir über die Schule sprechen.

00:11:26: Sie wusste das auch so schon, weil wir wirklich im Austausch mit ihr sind... Ja!

00:11:31: Dann kamen sie zu uns und wir haben erst die Stiftung Scheujan besucht und der Fahrer Biscayn hat uns da einen Empfang genommen mit einer Mitarbeiterin, die zuständig ist für ...

00:11:42: Frau Biede.

00:11:43: Die Frau Bieder, genau die zuständig ist für Schulbegleitung, Integration in Schulen und so weiter.

00:11:52: Und dann haben wir zusammengesessen und das war schon ein sehr gutes Gespräch.

00:11:57: Im Anschluss sind wir nach Singhofen gefahren in die Erich Kestner Schule wo uns der stellvertretende Leiterin Tia Best auch sehr herzlich empfangen hat Und wo wir auch ein gutes Gespräch geführt haben.

00:12:12: Wir sind mit strahlenden Gesichtern da rausgegangen, das hat sich sehr gelohnt.

00:12:15: Denn unser Vorschlag wenn die Sache zustande kommen soll und es uns gelingt zu verwirklichen eine Diakonisse aus dem Ordens von Florence Catega wird dann hierüber nach Deutschland geschickt und ist ein paar Wochen hier, macht verschiedene Praktikas in der Stiftung.

00:12:44: In der Erich-Kestner-Schule.

00:12:46: Und auch der Herr Dirk Hartung, unser Physiotherapeut, der mit uns beim letzten Austausch in Mabira war, der da die Kinder behandelt hat.

00:12:55: Der möchte gerne noch ein paar Tage im Praktikum anbieten für diese junge Diakonistin, dass sie das Wissen oder die Erlebnisse, was sie hier erleben darf lernen darf, auch dann nach Tanzanier tragen kann und das dann weitergeben kann.

00:13:15: Das klingt ja eigentlich schon perfekt organisiert.

00:13:18: Es gibt schon eine Möglichkeit oder einen Platz, wo die Schule hinkommen kann.

00:13:23: Aber wie in Gottesnamen funktioniert das denn jetzt von Deutschland aus?

00:13:27: Also ihr müsst ja irgendwie schon ein Plan haben wenn ihr ausreichend Mittel gesammelt habt loslegen zu können.

00:13:32: Wie würde das überhaupt funktionieren?

00:13:34: Ja also wir haben mir gerade gesagt dass das Konzept gemeinsam mit Reverend Makori entwickelt.

00:13:43: Sofern nicht einfach, wir ziehen euch jetzt Mütze auf.

00:13:45: Wir haben eine Idee, das macht er mal.

00:13:47: Sondern hat es auf Augenhöhe geschehen und in diesem Konzept ist dann nicht nur beschrieben wie die Gebäude sein sollen im Sinne von behinderten Rollstuhlgerecht, breite Türen, entsprechende Toiletten, die man vielleicht in der Art und Weise in den meisten Gebieten tanzen, dass ihr nie das nicht kennt damit man vom Rollstühl auf die Toilette kann oder auch die in dem meisten Kinder übernachten ja in den Schulen.

00:14:15: Das kennt man hier vielleicht nicht, das nennt sich Boarding School.

00:14:19: Bleiben dort also entsprechend müssen dort auch die Betten sein mit breiten Gängen an Stadtturmbetten im Halb- und Einstärkige-Betten.

00:14:26: Alles das haben wir gemeinsam diskutiert.

00:14:28: Also was die sogenannte Hardware anbelangt Gebäude Möbel Infrastruktur ist alles soweit im Konzept schon mit drin.

00:14:39: Wesentlich wird natürlich.

00:14:41: Wie werden die Kinder dann beschult?

00:14:44: Das Wissen ist vorhanden, wie man den Rechnungsschreiben beibringt.

00:14:48: Ihnen fehlt nur das bezielfische Know-how, wie sie mit den beeinträchtigten Kindern umgehen können.

00:14:53: Dafür haben wir jetzt hier diese Türen geöffnet, um nicht nur einfach aus einem gestellten Gebäude hin und dann schaut mal wieder klar kommt... Was der Charakter, die Zöse allerdings abgerungen hat, ist dass die laufenden Kosten auch übernehmen.

00:15:09: Ja, das heißt wir geben quasi wie man will eine Anschubsfinanzierung auch bei der Ausbildung.

00:15:13: aber die laufenden Kosten müssen dann von der Charakterdiözese übernommen werden.

00:15:17: dazu haben sie sich in einem Concept Agreement schriftlich verpflichtet und da Sie ja selber auch schon zwei drei Schulen betreiben dort bin ich recht optimistisch als ihr schaffen.

00:15:29: Wie finanzieren sich jetzt diese Schulen wenn sie mal im Betrieb sind?

00:15:33: A aufgrund von Schulgeld gesponsert möglichst von außerhalb oder wenn die Eltern dazu in der Lage sind und B auch teilweise von den Kirchengemeinden, die werden dort quasi subventioniert.

00:15:48: Aber es ist eine wirkliche Herausforderung.

00:15:50: Wir würden dann unsere Marjua Kinder, die dort entsamt werden, auch unterstützen.

00:15:55: aber das Konzept ist so angelegt dass nicht nur Kinder aus dem Mabira-Gebiet sind sondern auch von den anderen von den anderen Kirchendistrikten der Diöziöse.

00:16:07: Und jetzt beginnen schrittweise mal mit sechs, sieben, acht Kindern, zehn Kinder und zwölf Kinder.

00:16:11: die Kapazität ist auf zwei mal zwanzig Kinder ausgelegt.

00:16:15: das ist die Machbarkeit.

00:16:17: also wir haben einen sogenannten machbarkeitsstudio selbst erstellt.

00:16:21: entscheidend ist natürlich erstmal auch die finanzierung.

00:16:23: Das wäre jetzt meine nächste Frage.

00:16:25: so ein Projekt kostet natürlich viel Geld.

00:16:28: wie soll das mit der finanzierung laufen?

00:16:30: wo steht ihr da gerade?

00:16:32: Ja, es gibt quasi zwei große Blöcke.

00:16:34: Das eine ist genauso wie im Konzept.

00:16:36: das eine ist das Gebäude.

00:16:38: für das Gebärde haben wir uns bei Stiftungen beworben in die in der Lage sind das Geb säute zu finanzieren.

00:16:46: so wenn die stiftung die natürlich nicht sofortes Geld immer vorrichtig haben sagt ja wollen wir fördern ist dann haben wir einen großen teil der kosten abgedeckt.

00:16:58: Ein weiterer Teil würden wir durch Aktionen versuchen und private Sponsoren zusammenzubekommen.

00:17:05: Da haben wir sogar jetzt schon einen kleinen Fundus, wir haben begonnen damit und sind ja schon relativ optimistisch.

00:17:11: Und ein Teil wird natürlich die Charaktereziöse dazu liefern, sei es alleine in Form von Controlling, Reporting alles was dazugehört.

00:17:20: denn die Ergeltgeber wollen genau wissen Wie wird mit Ihrem Geld umgegangen?

00:17:25: Und das ist auch wichtig für unsere Spender zu wissen.

00:17:28: Das wird kontrolliert, da erhalten wir Berichte etc.

00:17:33: Pp.

00:17:34: Kann man das denn in eine ungefähre Zahl überhaupt gießen?

00:17:38: wie viel so eine Schule in Mabira kosten würde?

00:17:42: Ja ein Schulgebäude mit ein bisschen Infrastruktur, so wie wir es geplant haben, da legen wir bei zwaren zwanzig tausend Euro.

00:17:51: Das ist schon verglichen zu Deutschland.

00:17:53: Ein überschaubarer Betrag, aber wir als Arbeitskreis können das nicht schultern.

00:18:00: Die weiteren Kosten darüber hinaus, die wir geplant haben sind noch mal so ungefähr zehn, zwölf Tausend Euro für Möbeln und Therapiegeräte.

00:18:09: Es wird dort ein Therapieraum geben, denn wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht, dass Kinder, die heute am Rheusturm gebunden sind durch entsprechende Therapien zumindest aufrecht nicht nur hinsetzen können, können ein paar Meter laufen.

00:18:23: Da gibt es sehr schöne Beispiele.

00:18:24: Erzähl mal Sabine von einem Kind?

00:18:27: Ja also in unserem ersten Post-Podcast zu Marjua da habe ich ja erzählt dass wir auch von der Lebenshilfe gearbeitet haben und das sich Eltern gemeldet haben und die haben gesagt Mensch mir haben das noch und wir haben das doch Wir würden euch das gerne geben für die Kinder in Tanzania und wo ich noch sagen musste Das ist total lieb von euch aber wir wissen noch nicht wie wir die Sachen darüber bringen.

00:18:49: Beim letzten Besuch in Tanzania haben wir ein Lauflerngerät mitgenommen.

00:18:58: Das Gerät kam dann unserem kleinen Benson zugute.

00:19:04: Benson ist jetzt sieben Jahre alt, da war er sechs Jahre alt und der Diakartum unserer Physiotherapeut hat sich dann gleich dem Jungen angenommen wie er damit laufen kann.

00:19:18: Und wir waren da in der Dispensary, in der Krankenstation, das sind lange Gänge... Hat sich da reinschnallen lassen, sag ich jetzt mal.

00:19:26: Und hat sich das zeigen lassen der Kleiner und dann hat er nicht mehr aufgehört.

00:19:30: Er ist rumgeflitzt, er hat einen Spaß gehabt.

00:19:32: Wir haben natürlich auch die große Freude empfunden dass ihm das so Spaß machte.

00:19:36: Der ist in dem Ding fast eingeschlafen.

00:19:38: So ein kleiner Power-Nap!

00:19:40: Dann ging es wieder weiter.

00:19:41: also wir waren so... Jetzt machen wir langsam das Never Ending.

00:19:46: Also er hat sich so gefreut und er kamen so toll damit zurecht.

00:19:50: und halt diese Geräte brauchen wir wir an unserer Hochzeitsreise waren.

00:19:55: Es ist ja alles so eine gesegnete Sache, muss ich sagen mit diesem Projekt.

00:19:59: Das ist irgendwie so zahnrädchenmäßig.

00:20:01: Eins geht ins andere über das durften wir schon ganz oft erfahren.

00:20:04: und als wir unsere Hochzeit Reise hatten haben wir einen Mann, einen Deutschen kennengelernt.

00:20:11: Wir standen dann lange in Kontakt mit ihm Als wir dann wieder zu Hause waren und das mit Majua spruchreif wurde richtig.

00:20:18: Und dann wie auch gesagt, wo kriegen wir denn jetzt hier Rollstühle her für die Kinder?

00:20:23: Afrika-taugliche Rollstülle!

00:20:25: Und durch diesen Mann, ich sage mal er heißt Tom... Der ist für uns auf die Suche gegangen und hat sich an einer Firma gewandt, versucht ihn zu kontaktieren.

00:20:36: Ist hingefahren, hat dreimal vor verschlossenen Türen gestanden.

00:20:39: Beim vierten Mal war dann da unser Mr.

00:20:41: Coleman.

00:20:43: Der ist seit einigen Jahren jetzt unsere Majorkind versorgt, wirklich auch hinreißt oder jemanden hinschickt in den Dörfer wo die Kinder sind, die Kinder ausmisst für die Rollstühle, für die Schalen, die reinkommen also alles sehr toll was wir uns vorher überhaupt nicht vorstellen konnten dass das überhaupt möglich sein kann.

00:21:00: Und dieser Mr.

00:21:01: Coleman, der wäre dann auch wieder unser erster Ansprechpartner für die Therapiegeräte, für die Schule.

00:21:09: Das alles kostet Geld?

00:21:11: Ja!

00:21:11: Haben wir gerade schon darüber gesprochen.

00:21:13: ihr setzt da drauf das eine Stiftung oder vielleicht sogar mehrere euch unterstützen.

00:21:17: Ihr setzt aber auch darauf das hier im Rheinland-Kreis ehrenamtliches Engagement aktiv wird und dieses Projekt auch unterstützt.

00:21:26: Und ihr habt ja auch ein Benefizkonzert in Aussicht, das gar nicht mehr so weit entfernt liegt,

00:21:33: glaube ich.

00:21:33: Nein, zwar am neunzwanzigsten August in Nassau im Schlosshof und wir haben eine Menge Unterstützer.

00:21:42: Erstens hat der Graf von Karnitz uns gestattet, dass wir das Konzert im Schloßhof machen Super Location.

00:21:50: Wir hoffen euch auf super Wetter, sollte das Wetter schlecht sein?

00:21:53: Dann haben wir einen Plan B, dann gehen wir in die Stadthalle so dass das Konzert auf alle will stattfindet.

00:21:58: und wir haben auch hier von der Stadtunterstützung.

00:22:02: der Bürgermeister Manuel Leguri hat gesagt, wir vom Bau werden euch helfen, wir werden die Bühne aufbauen bringen ein paar Hütten hin und damit der Graf kann sein Wein verkaufen.

00:22:12: Und wir werden ein bisschen Kohler-Fantaschbreit versuchen, ein bisschen Geld zu verdienen.

00:22:16: Kriegen da Vorzugsrabattpreise vom Rewe?

00:22:19: Vom Bölger Meffert kleine Salzgebäcke auf vorzugspreis.

00:22:24: Das wird dann ein bisschen geld verdienen und der Eintritt wird zwar frei sein.

00:22:29: Wir hoffen natürlich auf Spenden um somit letztlich Geld zu generieren für dieses Projekt.

00:22:36: Einmal mitentscheiden wird es unsere Und da hat die Sabine auch zu einer Künstlerin einen besonderen Kontakt.

00:22:42: Ja, also vor einigen Jahren durfte ich die Handel Car kennenlernen bei einer Anplaktveranstaltung hier in der Stadt Toller und wir haben uns dann im Laufe der Woche die ganzen CDs gekauft, weil wir so begeistert waren.

00:22:53: Ganz tolle Musik macht diese junge Frau.

00:22:56: Die habe ich einfach über Facebook man höre und staune angeschrieben und juhu!

00:23:00: Ich hab sogar eine Antwort gekriegt und wir sind jetzt verlinkt.

00:23:08: für dieses Konzert singen.

00:23:11: Also das ist dann unser Highlight, da haben wir ein Vierer-Gespann der Reinhards aus Koblenz hier bei uns die, wie heißen sie?

00:23:22: Aquila de la?

00:23:25: Gitanos

00:23:25: de la Equila.

00:23:26: Genau und die machen dann Musik, spanische Gitarrenmusik

00:23:33: PureSafir, das ist jetzt aus dem letzten Unplug-Konzert.

00:23:38: Da war über Edwin Allen, der ja an den Brustbildenden Schulen aktiv ist eine junge Sängerin.

00:23:44: die hat eine unglaubliche, unglaublich rockige Stimme und wir nach dem Auftrück hin zu ihr haben gesagt ob sie nicht singen will für uns.

00:23:53: und sie hat also ein paar junge Menschen, die haben ne junge Band Und die kommen aus dem Limburger Raum.

00:23:59: Die haben auch schon mal im Irish Pub gespielt und neulich hatten sie noch einen Auftritt, die sind also ganz jung und frisch und unverbraucht und denen wollen wir ihnen eine Chance geben.

00:24:09: und die geben uns eine Chance.

00:24:10: Also das ist eine Sache auf Gegenseitigkeit da freue ich mich riesig drauf.

00:24:14: und die haben auch sofort ja gesagt so dass wir drei Superbands haben

00:24:18: Genau!

00:24:19: Wir werden von einigen Geschäftsleuten in Nassau auch unterstützt finanziell und das freut uns sehr.

00:24:26: Wir freuen uns da voll darauf

00:24:28: auf dieses Konzert.

00:24:28: Oder auch Leistung, Arbeitsleistung.

00:24:32: wenn die Firma Faf und Haars zum Beispiel eine ganze Elektroanschlüsse macht und sagt das machen wir euch umsonst doch den Michi dann?

00:24:39: Dann ist es für uns natürlich auch eine Möglichkeit nicht dass am Ende des Tages mehr Kosten haben als Gewinn.

00:24:46: Also brauchen wir diese Menschen die uns helfen und sagen das ist eine tolle Sache was ihr da macht ohne Geld zu nehmen.

00:24:54: oder der PA-Mann, der aus dem Westerwald kommt und hat gesagt ich verzichte weil es ein gutes Projekt ist.

00:24:59: Ich verzichte auf die Kosten fürs Personal ja?

00:25:03: Ich brauche nur ein paar Helfer bei den Boxen mit anfassen und bei den Kabel anfassen.

00:25:08: Und so haben wir Etliche, die eben mit ihrer Leistung uns unterstützen

00:25:12: Ja unter anderem

00:25:14: die Freiwillige Feuerwehr Nassau.

00:25:16: Die helfen der Tuss Nassow.

00:25:18: Die Jungs wollen die Stühle aufstellen Und so haben wir eine Menge Helfer und eine Menge, die uns da hilfreich sind.

00:25:24: Der Kulturverein, der

00:25:26: auch sehr gut unterstützt ist?

00:25:27: Ja, das Kulturwerk mit dem haben wir in Kontakt.

00:25:30: Erst wollten es sogar nur mit dem Kulturwerk offiziell als Veranstalter machen aber dann hat sich herausgestellt dass wir im Dekanat so eine Veranschalterversicherung haben.

00:25:40: Aber wir haben sehr gute Chancen, man hat uns mit einem Augenzwing.

00:25:43: ja kann man sagen Sie werden uns wahrscheinlich die GEMA Gebühren abnehmen was für uns auch wichtig ist.

00:25:53: Sie stellen uns die Stühle zur Verfügung.

00:25:55: Das ist

00:25:57: ein nassauer Gemeinschaftsprojekt.

00:26:01: Man hört, wie handgemacht es ist, dass ihr wirklich die Künstler sucht und anspricht.

00:26:06: Alle kommen total klasse!

00:26:09: Samstag der neunzwanzigste August.

00:26:11: um wie viel Uhr startet das Konzern?

00:26:14: Sehr gut, dass wir das mit drin haben.

00:26:17: Herzlich willkommen.

00:26:18: Genau, herzliche Einladung.

00:26:20: Vielleicht spinnen wir jetzt mal ein bisschen in die Zukunft.

00:26:23: gesetzt dem Falle Anfang nächsten Jahres wäre das Geld vorhanden.

00:26:27: Stellen wir uns einfach mal

00:26:28: vor

00:26:29: wie lange würde es denn dauern von dem Zeitpunkt wo die Finanzierung steht bis zu dem Zeit Punkt wo diese Schule eröffnet werden könnte?

00:26:36: Was wäre da für einen Zeitpunkt?

00:26:38: Man kann ungefähr von einem halben Jahr aus gehen.

00:26:40: Wahnsinn!

00:26:40: Ja ja vielleicht sogar schneller.

00:26:43: aber ein halbes Jahr ist realistisch Ohne Hass und ohne Eile, sodass im Spätsommer des nächsten Jahres quasi mit dem Beginn des neuen Schuljahres eine Einwährung stattfinden kann.

00:26:55: Klasse!

00:26:57: Das liegt ja wirklich in ganz nahe Zukunft.

00:26:59: Habt ihr eigentlich schon Namen für eure Schule im Kopf?

00:27:02: Aber das Projekt heißt Building Hope also Hoffnung schaffen Und so haben wir das Projekt auch bezeichnet, auch in unseren Anträgen, Building Hope.

00:27:11: Auch eine Idee von unserem Reverend Makori aus Tanzania.

00:27:16: Also es ist nicht nur alles was wir sagen hier machen, machen, tun sondern es geht schon gemeinsam.

00:27:21: Gibt's ein Wort in Zuhäli par Mocha?

00:27:23: Gemeinsam!

00:27:26: Gibt es denn eine Möglichkeit sich weiterführend über euer Projekt zu informieren?

00:27:31: Ja wir sind jederzeit ansprechbar und zwar haben wir auf Facebook auch ne Seite Mabira dass jeder herzlich willkommen, dort sind auch alle Daten und Informationen.

00:27:41: Und die Menschen, die uns können, können uns jederzeit ansprechen.

00:27:44: Wir würden sie immer freuen!

00:27:47: Auch die anderen Mitglieder haben ihre Arbeitskreis angefangen von Bertolt Krebs und dem Vorsitzenden bis alle, die dort tätig sind ob das eine Regina Christ in Kördorf ist oder der Dirkatum hier in Nassau.

00:28:00: Oder die Crystal Meinke?

00:28:02: Die Crystal Meinike, also wir sind im Arbeitskreis ja auch bekannt und vernetzt und jederzeit auch ansprechbar.

00:28:10: Was würdet ihr Menschen sagen, wie überlegen ob sie das Projekt unterstützen sollen.

00:28:20: Ich würde ihnen sagen man muss sich mal vorstellen wenn ich jetzt ein Beispiel nehme von den Kindern Ich nenne jetzt einen Namen Arin Juna, die vielleicht auch beschult werden kann wenn sie alt genug ist.

00:28:32: Die bei ihrer Oma aufgewachsen ist, die ist jetzt erst fünf.

00:28:35: Die Eltern sind beide weg und sie hat jetzt angefangen zu laufen aufgrund der kurzen relativ kurzen Einführung von unseren Physiotherapeuten an die Großmutter.

00:28:50: Was Sie tun können dass das Mädel ins Laufen kommt?

00:28:53: Aufgrund von Physiotherapie besuchen von uns finanziert werden, einmal die Woche alle zwei Wochen.

00:29:02: Da wurde uns ein Video geschickt vor mehreren Monaten wo sie gelaufen ist und wir haben beide geholt weil wir es so gefreut haben.

00:29:09: Wenn man sich das so vorstellt, wirklich von der dunklen Hütte dann raus ins Laufen kommen und wenn man die Möglichkeit hat beschult zu werden können die Kinder vielleicht irgendwann in die Eigenständigkeit gehen.

00:29:21: Und ich kann nur sagen, von unserer Tochter ist jetzt völlig eigenständig.

00:29:26: Die lebt in einer eigenen Wohnung, die hat ihre Festanstellung verdient, kann sich völlig autark ... bewegen ist völlig für sich selber verantwortlich und blüht dabei auf.

00:29:37: Und ich glaube, dass für jeden Menschen, der eine Beeinträchtigung hat dieses hinführen zu einer Selbstständigkeit ja das ist glaub ich unglaublich viel wert und da tut man einfach was Gutes.

00:29:50: Das ist einfach so.

00:29:52: Ja und Notkennt keine Grenzen?

00:29:54: Genau.

00:29:56: Notkennt keiner Religionsgrenzen?

00:29:58: Keine Landesgrenzen, keine Geschlechtergrenzen.

00:30:02: Und häufig wird uns gesagt zu Recht, es gibt auch viel Not in Deutschland.

00:30:07: Da stimmt und da gibt's auch viele Initiativen die sind alle gut.

00:30:11: Die befürworten wir auch im vollsten Umfang.

00:30:14: Nun sind wir mal gerufen worden dieses Projekt zu machen und wir fühlen uns berufen dazu helfen weil dort die Not unweit größer ist.

00:30:25: Es gibt kein soziales Netz was wir glücklicherweise in Deutschland haben, wo Menschen aufgefangen werden und wo beeinträchtigte Menschen auch eine Chance haben durch Inklusion am Leben teilzunehmen.

00:30:39: Aber Beeinträchte zu sein als Kind in Tansania ist quasi das Aus muss man fast sagen denn sie haben null Chancen.

00:30:47: es ist eh sehr schwierig dort gebildet zu werden ist es aussichtlos und wir wollen ein bisschen gegen diese Auslichtlosigkeit.

00:30:58: Wir können die Welt nicht retten, nein das ist auch nicht unser Auftrag.

00:31:01: aber wir können vielleicht ein paar Kindern helfen und jeder der sich da angesprochen wird, ja ich möchte auch ein paar Kinder helfen, herzlich willkommen!

00:31:13: Ja man muss auch sagen, wir hoffen schon... Ich sage immer ins Wasser fällt ein Stein Und vielleicht ist es auch so, dass die Menschen dann ... Dass die ganze Gesellschaft ne kleine entnett wegen uns.

00:31:27: Sondern insgesamt gibt ja auch viele Projekte diesbezüglich aber das vielleicht dem Menschen auch umdenken.

00:31:35: Ja?

00:31:35: Das nicht mehr dieses traditionelle Denken... so überwiegt, sondern dass man auch bereit ist Neuwege zu gehen.

00:31:44: Gerade mit beeinträchtigten Kindern und Menschen.

00:31:47: Das ist natürlich schon das Hauptziel.

00:31:49: Dass man sagt ja es ist okay die können genauso in die Schule gehen wie andere Kinder auch und können ins Leben geholfen werden sag ich jetzt mal so.

00:31:59: Man spürt auf jeden Fall wie ihr dafür brennt.

00:32:03: Und ich habe noch eine Abschlussfrage.

00:32:05: wenn wir uns jetzt mal vorstellen Wir würden diesen Podcast in fünf Jahren Vielleicht nochmal aufnehmen.

00:32:11: Was würdet ihr euch wünschen, was dann schon hinter euch liegt?

00:32:16: Wie ist das Leben an dieser Schule?

00:32:18: vielleicht?

00:32:20: Also ich habe da eine relativ klare visionsweite Wortvorstellung dass dann vierzig Kinder dort lesen und schreiben lernen und vielleicht der ein oder andere über es lesen schreiben sogar mittlerweile eine weiter fortführende Schule besucht hat Vielleicht eine Secondary School, die Mittelreife gemacht hat oder vielleicht sogar das Abitur.

00:32:45: Oder vielleicht sogar mal ein Studium beginnen.

00:32:47: Vielleicht sind da ein zwei drei dabei aber am Ende des Tages glaube ich dass die dort zur Schule gehen wenn sie dann nach Hause kommen glücklicher selbstbewusster sind und auf Augenhöhe mit ihren nicht beeinträchtigten Kindern im Dorf spielen können.

00:33:05: genau Und für diejenigen, die dann vielleicht auf eine weiteführende Schule gehen wollen ist ja auch noch das Mavicprojekt da.

00:33:12: So und für diejenigen, die vielleicht an näheren Schweißer oder Elektriker lernen wollen, ist hier das weitere Projekt da.

00:33:18: also es könnte ja wirklich eins ums andere gehen.

00:33:21: aber das ist ja das ist unser Wunsch denken.

00:33:26: Ich wünsche euch wahnsinnig viel Erfolg dafür.

00:33:29: Vielen, vielen herzlichen Dank!

00:33:30: Ganz viele Besucher beim Benefizkonzert am neunzwanzigsten August um neunzehn Uhr im Schlosshof und bedanke mich einfach ganz herzlich und vielleicht hören wir uns ja im nächsten Jahr wieder und sprechen über die Eröffnung der neuen Schule.

00:33:42: Das wäre natürlich sehr schön.

00:33:45: Vielen dank für es kommen und dass wir die Gelegenheit haben das hier so in der Öffentlichkeit vorzustellen.

00:33:50: Vielen Dank dafür.

00:33:52: Bildung ist weit mehr als Lesen, Schreiben und Rechnen.

00:33:56: Sie schenkt Chancen, Selbstvertrauen und die Möglichkeit das eigene Leben zu gestalten.

00:34:02: Vielen Dank, dass sie heute dabei waren und mehr über das Majorprojekt erfahren haben!

00:34:07: Und wenn Sie die Arbeit unterstützen oder sich weiter informieren möchten finden Sie alle wichtigen Informationen in den Show Notes zu dieser Folge.

00:34:15: Ich kann Sie nur noch einmal herzlich einladen zum Benefizkonzert am neunzwanzigsten August in den Schlosshof nach Nassau zu kommen.

00:34:24: Übrigens unterstützt von der Firma Heimann und insbesondere dem Ehepaar Thomas und Anke Heimmann aus Geysig ganz persönlich.

00:34:32: Toll, dass so viele Menschen schon jetzt mit dabei sind!

00:34:36: Ich verabschiede mich für heute und freue mich wenn sie auch beim nächsten Mal wieder mit dabei ist.

00:34:41: Dann geht es um die neuen Säulen der Erinnerung im Garten des Hospices in Nassow – eine ganz besondere Zusammenarbeit.

00:34:51: Bis dahin, bleiben Sie gesund und machen Sie es gut!

Über diesen Podcast

HÖRlokal soll mehr sein als ein Podcast. Es soll Erinnerungen beleben, zum Lachen bringen, mit Musik beflügeln, Heimatgefühl schenken. Und ja, vielleicht auch die Menschen wieder etwas näher zueinander bringen. Dort, wo in den letzten Monaten Distanz entstand, dort wo die Entfernung zu weit und die Einsamkeit zu groß geworden ist. Wir wollen das Nassauer Land mit seinen wunderbaren Menschen nicht nur erlebbar, sondern auch hörbar machen.

Ideengeberin des Projektes „HÖRlokal“ ist Andrea Mathy, Projektleiterin ist Jennifer Ingmann. Träger unseres Projektes ist der Sozialkompass Nassau e.V.. Dank der großartigen Unterstützung der G. u. I. Leifheit Stiftung ist unser Projekt für eine einjährige Pilotphase gesichert.

von und mit Jennifer Ingmann und Andrea Mathy

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