00:00:02: Hier ist
00:00:02: ihr buntes
00:00:04: Hörlokal, da
00:00:06: hören sie ganz und gar lokal.
00:00:10: Ihr Platz im schönen
00:00:12: Hör-Hör-Lokal.
00:00:17: Herzlich willkommen zum Podcast Hörlokal Unterhaltung aus dem Nassauer Land!
00:00:23: Heute sind wir zu Gast im Service Wohnen Nassau einem Ort der selbstständiges Leben mit Gemeinschaft und Unterstützung verbindet.
00:00:30: Wir sprechen mit Hartmut Merkelbach und Ingo Nerbeis darüber, was das Wohnen hier besonders macht.
00:00:35: Und wie das Fazit zum ersten Jahr Servicewohnen ausfällt!
00:00:39: Viel Spaß!
00:00:51: Mitten in Nassau ist vor ziemlich genau einem Jahr etwas entstanden, dass weit mehr ist als eine moderne Wohnanlage.
00:00:58: Das Servicewonen der Leifheit Immobilien GmbH verbindet Selbstständigkeit mit Gemeinschaft, Privatsphäre mit Unterstützung und hat für viele Menschen ein neues Zuhause geschaffen.
00:01:09: Wie ist die Idee entstanden?
00:01:10: Welche Herausforderungen gab es auf dem Weg und wie fällt die Bilanz nach dem ersten Jahr aus.
00:01:16: Darüber spreche ich heute mit den Geschäftsführern der Leifheitsstiftung Ingo Nerbas, und der Leifeit Immobilien GmbH Hartmut Merkelbach.
00:01:24: Erst mal herzlich willkommen an Sie!
00:01:26: Schön dass Sie da sind.
00:01:27: Hallo
00:01:29: Wenn sie heute durch die Anlage gehen was macht sie besonders stolz?
00:01:35: Ja
00:01:38: sehe ich ja, ich bin hier in der Woche zweimal da oder ein bis zweimal und wenn ich dann dort oben am Parkhaus mein Auto abstelle und die Anlage betrete, dann freue ich mich darüber wie gut das architektonisch gelungen ist.
00:01:56: Inzwischen sind auch die Außenanlagen
00:01:58: bepflanzt
00:02:00: und die Bagger sind weg und von daher alleine dieser Blick auf diese Anlage aus meiner Sicht architektonisch richtig gut
00:02:10: gelungen ist.
00:02:12: Der Nervus?
00:02:14: Ich bin jetzt nicht so tief dran wie Herr Magdelbach, aber da ich ja auch unter der Woche da bin stolz ist vielleicht der falsche Begriff...ich freue mich einfach das Gefühl zumindest mal alle Mieter, ich sehe jetzt kein miesgelangtes Gesicht in dieser Wohnung sich wirklich wohlfühlen.
00:02:33: Und das war ja auch Sinn und Zeck der ganzen Geschichte, weil er auch mal ausgeht von Günter Leiffeyt.
00:02:37: Der was tun wollte insbesondere für die älteren Bürger vom Nassau dass wir hier etwas geschaffen haben wo man wirklich sein Lebensabend genießen kann.
00:02:47: Wir machen mal einen kleinen Sprung zurück.
00:02:49: Sie haben es eben im Vorgespräch schon ein bisschen angedeutet, die Anfangsphase oder eigentlich die Endphase kurz vor dem Einzug.
00:02:56: erinnern sie sich noch an den Moment als die ersten Bewohnerinnen und Bewohner eingezogen sind?
00:03:00: Ja, noch sehr gut!
00:03:01: Und was war das für ein Gefühl für Sie?
00:03:04: Was war da los?
00:03:04: die Monate auch davor sicherlich?
00:03:07: Es war ja immer der Kampf mit dem Projektsteuerer wirst du rechtzeitig fertig Schlimmstenfalls nochmal den Einzug verschieben.
00:03:16: Viele der Mieterinnen und Mietern hatten ja ihre Wohnungen gekündigt beziehungsweise ihre Häuser verkauft, die standen ja auch so ein bisschen auf das Grüne Kohl um hier einziehen zu können.
00:03:28: Das war für mich eigentlich die größte Sorge.
00:03:30: werden wir rechtzeitig fertig?
00:03:32: Und es war wirklich noch eine Baustelle, weil die Tiefgarage war noch nicht ganz fertig.
00:03:38: Da wurde noch ein Belag aufgetragen.
00:03:40: Die konnten also nicht mal ihre Autos parken.
00:03:43: Die Vorgärten waren eine einzige Katastrophe, weil nichts angelegt ist in den Laubengängen überall noch Papier ausgelegt, weil die Fliesen ja nicht verschmutzt werden sollten.
00:03:59: Denn die Wände und Treppenhäuser waren zum größten Teil noch gar nicht gestrichen.
00:04:06: Das sah schon etwas abenteuerlich aus und ich hatte wirklich ein bisschen die Befürchtung schaffen wir das noch rechtzeitig.
00:04:16: aber das letzte Pflänzchen in den letzten Die letzte Stauder haben wir am fünften Dezember letzten Jahres gesetzt.
00:04:25: Und dann war das schon sehr ansehnlich,
00:04:28: ne?
00:04:29: Ja und jetzt blüht auch alles.
00:04:31: ich bin ja eben auch durch ihre Gärten quasi gelaufen und habe überall auch die Hochbete gesehen und Thymian und was dort jetzt alles wächst also wirklich sehr sehr bunt und lebendig.
00:04:42: wenn sie so ein bisschen Bilanz ziehen müssten hat sich das Service Wohnen so entwickelt wie Sie sich das vorgestellt haben?
00:04:51: Wobei ich sagen muss, ich bin überrascht wie schnell das ging.
00:04:56: Und hier ran hat natürlich unsere Quartiersmanagerin einen nicht unerheblichen
00:05:01: Abenteil.
00:05:03: Die weiß, wie sie die Menschen hier anpacken muss und hat es geschafft innerhalb kürzester Zeit da schon so eine kleine Gemeinschaft raus zu formen, die sich auch regelmäßig treffen im Gemeinschatsraum.
00:05:20: Ich muss
00:05:21: gestehen, das ging schneller als ich erwartet hatte.
00:05:25: Weil am Anfang waren auch Vorbehalte da durch verschiedene Mieter und Mietering weil die war natürlich ein bisschen sauer, weil nicht alles sofort von Anfang an geklappt hat.
00:05:35: der Lärm, der Schmutz Für viele ist es eine Riesenumstellung gewesen dürfen wir nicht unterschätzen.
00:05:42: Viele von denen haben ihn größeren Einfamilienhäusern bewohnt oder größeren Wohnungen.
00:05:48: Die haben schon einen Rückschritt gemacht, was die Platz auf die Größe anbelangt.
00:05:52: Viele mussten ihre Möbbel im Grunde genommen neu beschaffen, weil das, was sie in ihrer Gewundenumgebung hatten, konnten die ja nicht mitbringen.
00:06:02: Also es war schon eine große Umstellung und als allermeiste oder die größte Umstellung war, als die Heizperiode los
00:06:11: ging
00:06:13: viele von den innen noch nie eine Fußbodenheit zu bedient haben.
00:06:21: Das führt teilweise zu richtig frustrierten Menschen, denen man es entweder zu kalt oder zu warm und die noch nicht gelernt hatten wenn man an den Knopf dreht wirds nicht sofort warm oder sofort kühler.
00:06:36: Es war am Anfang eine große Umstellung.
00:06:41: hinzukam, dass wir natürlich neu gebaut hatten und die Gebäudetechnik zum Teil auch noch fein justiert werden musste.
00:06:51: Da war schon ein bisschen
00:06:54: unruh im Haus.
00:06:55: Also es war ein Einruckeln notwendig was ja eigentlich bei so einem Projekt wahrscheinlich ziemlich normal ist?
00:07:01: das ziemlich gut ging.
00:07:03: Aber
00:07:04: ich muss auch sagen, dass wir mit Hilfe der Friedenswarte mit unseren beiden Damen die ordentlich Druck gemacht haben bei den Handwerken, dass auch recht schnell in den Gerät
00:07:13: gekommen sind.
00:07:14: Prima!
00:07:15: Vielleicht kommen wir gerade mal auf dieses Thema.
00:07:17: Sie hatten eben schon erwähnt die Friedenswahre und die Quartiersmanagerin.
00:07:22: Wir haben uns dem Thema warum es überhaupt Service wohnen heißt noch gar nicht richtig zugewandt.
00:07:26: vielleicht können sie das Konzept hinter dem Service wohnen kurz erklären.
00:07:31: Also es ist ja nicht einfach nur eine normale Vermietung, ich ziehe nicht nur in ganz normale Wohnung ein sondern ich habe ja noch ein paar Vorteile dabei und das sind ja die, die sie unter anderem auch gerade schon angesprochen
00:07:41: haben.
00:07:42: Was ist das Servicewohnen?
00:07:43: Welches Konzept steht hinter diesem Servicewohnen?
00:07:47: Ich würde jetzt mal lieber an den Ingo weitergeben weil der von Anfang an dabei war und du hast da vielleicht noch ein Paar Ideen aus der Vergangenheit.
00:07:59: Also das Thema betreutes
00:08:00: Wohnen,
00:08:01: was mal der ursprüngliche Begriff war.
00:08:03: Betreutes Wohnen war mal die ursprungliche Begriff hat es nicht so ganz getroffen und ist auch kein geschützter Begriff soweit ich weiß.
00:08:12: also für uns war letztendlich maßgebend wirklich der Wille von Günther Leifert, der massiv und extrem unterstützt wurde nachher von seiner Frau Ilseleifert dass wir hier älteren Menschen eine Bleib bieten, die natürlich barrierefrei ist.
00:08:28: Dass man ihnen das Leben einfacher macht.
00:08:30: Wenn ich ein großes Haus habe unter Umständen im großen Garten muss ich viel putzen, muss draußen viel machen, muss vielleicht viele Treppen gehen, muss viel schleppen All das ist irgendwann nur noch mühselig.
00:08:40: Da hab' ich keine Lust und auch keine Zeit und auch nicht mehr die Kraft mich um solche Sachen zu kümmern und mich da reinzufuchsen Und dem ein Stück weit entgegenzukommen.
00:08:48: ist letztendlich diesem Konzept hier Rechnung getragen?
00:08:50: Also einmal barrierenfrei Sofern möglich.
00:08:54: Da gibt es noch ein paar kleine Anekdoten, da kann Atmung vielleicht noch eins oder zwei Zeit nach dazu sagen und haben wir auch noch dazugelernt.
00:09:01: Aber natürlich auch was das Thema Gemeinschaft betrifft.
00:09:04: Das Thema Einsamkeit im
00:09:06: Alter
00:09:07: ist glaube ich ein großes und allen
00:09:08: bekannt.
00:09:11: Und das muss ich sagen habe ich auch gelernt in den letzten zwölf, achtzehn Monaten seitdem die Menschen hier eingezogen sind.
00:09:17: Wage ich mal zu behaupten ist hier keines Natürlich auch.
00:09:21: Jetzt sind wir schon ganz schnell wieder bei dem Thema Quartiersmanagerin.
00:09:24: und was hier letztendlich den Zusammenhalt betrifft, aber es muss hier und ist auch keiner einsam.
00:09:28: Sie haben sofort Kontakt und trotzdem kann sich jeder in sein Refugium zurückziehen, kann die Tür zu machen und seinen wirklich, wie ich finde im schönen Abente, seinem Leben entsprechend
00:09:38: frönen.".
00:09:40: Jetzt haben sie die Quartiermanagerin eben schon erwähnt – Was macht ihr denn hier beim Service Wohnen?
00:09:45: Nehmen Sie uns mit!
00:09:46: Wie sieht Ihr Gemeinschaft
00:09:48: erördert?!
00:09:49: Ja, meine Mädchen für alles oder das wäre jetzt zu kurz gesprungen.
00:09:59: Das ist eine sehr gut ausgebildete gestandene Dame die sich gut auskennt in dem Bereich.
00:10:06: Die sorgt im Grunde genommen für das Entertainment außerhalb dieser Vermietungsangelegenheiten.
00:10:14: dass die sich regelmäßig treffen können.
00:10:16: Die Menschen, die macht Programme für sie.
00:10:18: Wir haben beispielsweise mit dem Sportverein Nassau ein Fitnessprogramm her aufgelegt was sehr gut belegt ist fit im Alltag oder im Alter wo die Menschen dann herkommen und unten im Fitnessraum von Übungsleitern und Leiterinnen der Sportvereins betreut werden.
00:10:36: Wir haben alle vierzehn Tage einen Handykurs, der sehr beliebt ist, wo sich die älteren Menschen nochmal auf den neuesten Stand der Technik bringen lassen.
00:10:46: Sie macht viele ausorganisierte Ausflüge.
00:10:51: Es gibt Vortragsveranstaltungen die Ervorträge über alle möglichen Themen.
00:10:57: Und
00:10:57: das findet aber hier alles im Haus darstellt?
00:10:59: Ja,
00:11:00: gut diese Ausflüge gehen natürlich
00:11:02: extern.
00:11:03: Die sind ja auch immer etwas aufwendiger und muss dann die Logistik organisieren usw.
00:11:08: Hinzu kommt dass viele und die ersten Geburtstage haben hier schon stattgefunden die Runden wo die Mieterinnen und Mieters sich da gegenseitig einladen.
00:11:18: Das funktioniert.
00:11:19: Und sie ist im Grunde immer die Ansprechpartnerin für solche Dinge und natürlich ist das manchmal auch ein bisschen Bereich zu übergreifen zwischen meiner Vermittungsmanagerin, der QuartiersmanagerInnen.
00:11:34: Die Quartier-ManagerInne ist näher dran an den Menschen und von daher ist da auch der Kontakt
00:11:39: sofort
00:11:40: da und hin und wieder.
00:11:42: wenn da mal eine Heizung klemmt oder eine Tür klemmte was kaputt ist wo das Fenster nicht richtig schließt, dann ist sie natürlich die erste Ansprechpartnerin.
00:11:52: Das landet bei ihr.
00:11:54: Sie haben jetzt gerade schon erwähnt es gibt hier einen Fitnessraum beispielsweise.
00:12:00: welche Räumlichkeiten gibt es denn sonst noch?
00:12:01: eine Gemeinschaft gelebt werden
00:12:03: kann?
00:12:03: Wir haben im Grunde für ein Gemeinschaushaum eigentlich nur diesen Gemeinschachtsraum.
00:12:11: da findet das eben alles statt und wir hätten die Stühle beiseite geschoben.
00:12:14: oder macht man?
00:12:16: Wir haben darüber hinaus im Innenhof, das kann ich Ihnen gleich noch mal sagen.
00:12:24: Ein Vier-Eck was mit Betonsteinen ausgemauert ist.
00:12:29: in der Mitte wächst ein Baum.
00:12:30: dieser Innenhof sieht sehr schön aus und ist auch durch die großen Türen aus dem Gemeinschaftsraum Zugänglich, sich fortzugänglich.
00:12:39: Beim Sommer kann man die Türen offen lassen und wir haben draußen am Kaltbach auch noch mal so ein Karre, so einen Treffpunkt.
00:12:49: den nennen wir Treff-Punkt am Kaldbach wo man sich auch nochmal begegnen und treffen kann Und wir haben seit Ostern eine Sechs Hochbeete draußen angelegt.
00:13:08: Genau, bin ich eben vorbeigelaufen.
00:13:10: Die
00:13:12: Mieterinnen und Mietern gemeinsam, das ist so eine kleine gemeinsame Aktion mit dem Jugendtreff hier in Nassau, die das mit den jugendlichen Gemeinsamen gestaltet haben oder pflanzt
00:13:24: haben.
00:13:26: Wir haben jetzt auch noch einen Regenwasserbehälter bestellt damit wir mit dem Gießen nicht immer in den Keller laufen.
00:13:34: Also das sind so diese Orte, Gemeinschaftsraum, Innenhof und draußen die Begegnungsstellen.
00:13:42: Jetzt hatten Sie gerade schon erwähnt es gibt Kooperationen beispielsweise mit dem Sportverein, mit dem Jugendtreff.
00:13:49: gibt es noch weitere Zusammenschlüsse oder Kooperation die vielleicht auch geplant sind in der Zukunft?
00:13:54: Wir
00:13:54: haben einen Naturfachmann, ich darf mal so sagen dem Haus und der Familie Leif hat schon seit vielen Jahren bekannt ist.
00:14:03: Das kann ja nur der Manfred Braun
00:14:06: sein.
00:14:09: Ich wusste nicht, ob ich den Namen erwähnen darf.
00:14:12: Jedenfalls es ist der Manford Braun und das ist auch ein Segen für diese Gemeinschaft.
00:14:18: Der macht auch Vorträge mit denen im Frühjahr die Tulpenzwiebeln gesetzt, die Blumenzwieeln.
00:14:24: Uns hätten wir gar keine Blumen jetzt, denn die Stauden wachsen eben doch nicht so schnell.
00:14:29: Und der macht das auch ehrenamtlich, von daher ist er
00:14:36: auch verfügbar.
00:14:38: Was Frau Haas unsere Quartiersmanagerin noch so alles an Kooperation aufgetrieben hat kann ich gar nicht aus dem Handgeleg sagen...
00:14:49: Aber der Herr Neabast, der gerade die
00:14:51: Hand hebt.
00:14:52: Ich weiß was Frau Haas betrifft aber ich kann vielleicht noch eins von denen zufügen, was es angedacht
00:14:55: ist.
00:14:56: Ja gerne!
00:14:56: Wir
00:14:56: machen ja alle Stiftungen sehr viele gemeinnützige Projekte und unter anderem haben wir jetzt mit geholfen das Bewegungsbad der Stiftung Scheuern zu ertüchtigen.
00:15:06: Weiß nicht ob Sie das noch kennen?
00:15:08: Weil er lange jahrelang stillgelegt auch mit der LSU-Schüttstiftung oder GGMHLS-Schutz.
00:15:14: Und vor dem Hintergrund haben wir jetzt schon mal, und das war glaube ich bei Ich mit Herrn Feig.
00:15:18: Der ist ja Vorstand bei der Stiftung Scheuer angeregt, dass dann auch hier Bewohner des Service Wohnens mit einem Bus, der dann wiederum von der Friedenswarte kommt, der wiederum auch von der Striftung für die Friedenzwarte entsprechend angeschafft wurde – wenn Bedarf ist immer gerne einmal die Woche oder je nach Bedarf vielleicht auch alle zwei Wochen mit vier bis fünf, vier bis sechs Personen in den Bewegungsbad zu fahren um entsprechend es nutzen zu können.
00:15:42: Klasse,
00:15:44: klasse.
00:15:45: Das hört sich auf jeden Fall so an als würde es den Bewohnerinnen und Bewohnern nicht langweilig werden was sie so erzählen?
00:15:52: Ich möchte vielleicht noch erwähnen Es ist auch dank der Initiative unserer Quartiersmanagerin gelungen einen Spender für ein Defi-Libratorgerät zu bekommen.
00:16:06: Den haben wir hier im Haus vorhängen Im Eingangsbereich des oberen Gebäudeteils Und der ist eben auch für die Nasser von außen zu eigentlich, falls da mal ein Notfall eintritt.
00:16:20: Wie erleben Sie das überhaupt?
00:16:22: Also ich bin jetzt eben vom Kulturhaus, vom Parkdeck schön über ihre Anlage marschiert und konnte so ein bisschen den Innenhof genießen.
00:16:31: Das ist ja glaube ich auch Teil des Konzepts gewesen dass man dann durchaus auch durchgehen darf.
00:16:36: uns soll Auch wenn man niemanden dort besuchen möchte, gehe ich richtig in der Annahme.
00:16:41: Also
00:16:42: Sie sind nicht durch den Innenhof im Innerhalb der Gebäude gerade?
00:16:45: Nein nein, sondern quasi außen rum aber auf Ihr
00:16:48: schönen Grundstück.
00:16:48: Außen rum, wir haben das ja offen gelassen und das ist ja öffentlich zugänglich.
00:16:52: Ja.
00:16:53: Bringt hin- und wieder das eine oder andere Ärger nichts mit weil da Menschen ihre Hunde ausführen...
00:17:00: Okay, das sollte natürlich nicht sein!
00:17:04: Weil dann manchmal auch schnelle Radfahrer durchdüsen Was den alten Leuten auch nicht sauer aufstößt.
00:17:12: Und es gibt eben auch ganz ungezogene Menschen, die da noch andere Dinge böse Dinge tun und ich will das jetzt hier machen.
00:17:18: Auf der anderen Seite der Gedanke, der dahinter steht und stand, weil letztendlich das Ganze nicht als Anstalt werden zu lassen.
00:17:23: Schon gar nicht als Geschlossene, sondern dass wirklich offen ist, dass sie wieder durchgehen kann, dass man das durchaus sagt okay, man will ja auch Kontakt zu anderen Menschen haben, nicht nur zu denen wie letztendlicher im Service Wohnen Nassau wohnen, sondern eben auch
00:17:35: zur Stadt.
00:17:36: Das ist der Gedanke, der da eine ganz große Rolle gespielt hat.
00:17:40: Herr Nebers, wie erleben Sie das?
00:17:44: Hatten Sie das Gefühl, dass damals viel Überzeugungsarbeit geleistet werden musste als dieses Projekt erst mal so auf den Tisch
00:17:50: kam?
00:17:51: oder war da direkt eigentlich volle Unterstützung aus der Stadt Nassau und seinen Bewohnern?
00:17:57: Bei mir ist es zumindest nie so angekommen, dass jetzt hier von unserer Seite egal ob sie Lippis oder Stiftung ist in irgendeiner Form Überzeugung gearbeitet werden muss.
00:18:06: Ich weiß nicht, wie oft ich gefragt wurde.
00:18:07: Wann fangt ihr endlich an?
00:18:08: Das Projekt ist schon lange in den Startlöschen gewesen, kam nur nicht daraus und man könnte die ersten Leute
00:18:14: einziehen.
00:18:14: Also von der Seite eher Unterstützung
00:18:16: aber überhaupt keine Vorbehalte ganz im Gegenteil.
00:18:19: Wir
00:18:19: haben auch eine sehr lange Berateliste.
00:18:21: Ist das so?
00:18:23: Okay!
00:18:23: D.h.,
00:18:24: man kann sich bei Ihnen schon anmelden für den Fall dass irgendwann mal eine Wohnung frei wird... Auf
00:18:30: unserer Webseite
00:18:30: haben
00:18:31: Sie auch das Bewerbungsformular was sie dann ausfüllen und an uns schicken können.
00:18:36: Dann werden die natürlich bei der Vergabe später
00:18:38: berücksichtigt.".
00:18:39: Ja, ich erinnere mich dass es bei der vergabe damals zu Anfang erwünscht war so vielleicht kann ich's nennen das ist auch wirklich Nassauerinnen und Nassauernutzen dieses Angebot.
00:18:53: Ist das weiterhin so?
00:18:54: Dass das auch eine Möglichkeit oder ein Wunsch bei der Vergabe ist oder wie wird denn überhaupt so eine Wohnung vergeben?
00:19:01: Das war am Anfang wirklich so.
00:19:03: Herr Seif hat da großen Wert darauf gelegt, dass wir das natürlich in Bezug zu Nassau benötigt auch zur früheren Leihheit, zum Unternehmen-Leihheit bestanden
00:19:12: haben.
00:19:13: Soweit wir das durchziehen konnten und haben das auch gemacht.
00:19:19: Aber am Ende ist es dann natürlich eine Preisfrage, weil sich das nicht jeder leisten kann.
00:19:26: Und es ist auch eine Frage wie beweglich sind die Menschen noch, die einziehen?
00:19:32: Wir gehen also bis maximal pflegegrad.
00:19:34: drei hier, vier und fünf können wir nicht abbilden.
00:19:38: Können wir nicht mehr bedienen?
00:19:41: Und ich sage mal wenn sie eben sehr eingeschränkt in ihrer Mobilität sind ist das unter Umständen nicht die richtige
00:19:49: Wohnform.
00:19:51: Das heißt ich brauche aber auch wiederum keinen pflegegrad um hier einzuziehen.
00:19:57: Okay, aber wäre dann quasi abgedeckt und sicher bis zu diesem Pflegegrad.
00:20:01: Und dann wäre optional die Lösung sich eine andere Wohnform aufzusehen?
00:20:06: Wobei?
00:20:07: die Pflegeleistungen, die sich auf den Pflegegrat beziehen, bietet ohnehin, bieten die Friedenswarte oder Karitas oder wer auch immer
00:20:15: an.
00:20:16: Damit haben
00:20:17: wir eigentlich nichts
00:20:18: zu tun.
00:20:18: Ja.
00:20:18: Die
00:20:19: können Sie extern hinzukuchen wenn sie
00:20:21: möchten.
00:20:22: Wie sieht das generell mit externen Zubuchungen aus, die Sie haben?
00:20:27: Was gibt es da so, was die Bewohnerinnen und Bewohner auch in Anspruch nehmen.
00:20:32: Wie Herr Neber schon sagte, das sind diese Pflegeleistungen.
00:20:36: Ansonsten haben wir da nichts, was
00:20:39: zugebucht wird.
00:20:41: Alles, was veranbieten ist für alle, ist öffentlich.
00:20:45: Individuelle
00:20:46: Leistungen,
00:20:46: die müssten dann schon ... Mit Unterwirt kommt ja auch die Krankenkasse dafür auf.
00:20:53: Ich glaube, dass das weiche Leistung, weil man das so beschreiben kann ist gerade was das Thema Quartiersmanagerin betrifft.
00:21:00: Das kann man nur schwer beschreiben die einfach wirklich viel den älteren Menschen abnimmt ob es eine Rezeptbestellung ist oder wenn es um bestimmte Fragen geht wie kriege ich denn überhaupt ne Pflegestufe?
00:21:10: Dass man da einen Ansprechpartner hat.
00:21:11: Ob es ein Taxi ist das vielleicht mal geruf werden muss weil ich muss jetzt irgendwo hin dann alles auch.
00:21:17: Du musst mich korrigieren, wenn ich jetzt übertreibe mit Aufgaben die letztendlich der oder die Quartiersmanagerin
00:21:22: übernimmt.
00:21:23: Ja und ich glaube das ist nicht zu unterschätzen dass so diese kleinen Alltäglichkeiten, die kleinen Hilfen die man für den Alltag braucht, dass sie quasi vor Ort sind mit dem Quartier Managern bzw.
00:21:33: Quartiert-Manager.
00:21:35: Oder einfach nur das Wissen, dass es da jemanden gibt, den ich ansprechen kann?
00:21:39: Was auch interessant ist, ist dass es der Frau Haas immer mehr gelingt dass sich die Menschen hier zusammenfinden, zusammentoren oder eine dem anderen
00:21:49: hilft.
00:21:50: Schön!
00:21:52: Das heißt es haben sich wirklich nicht nur Nachbarschaften sondern vielleicht auch schon kleinere Freundschaften entwickelt innerhalb des Servicewohnens.
00:21:59: ja
00:22:01: was ich so feststelle ich kann mich jetzt gerne korrigieren das ist bequem Leben auch oder wie im Vereinsleben auch.
00:22:06: es gibt immer so zwei drei.
00:22:08: Die sind voller Tatenkraft und die managen alles.
00:22:11: Die organisieren, die machen... So hatte ich den Eindruck und so ist es auch hier.
00:22:14: Dann gibt's einen größeren Teil der läuft dann mit, er übernimmt doch mal was, aber muss das ihm oder ihr sagen?
00:22:21: Und dann gibt's ein kleinerer Teil, der noch ein Stück weit eher für sich sein möchte.
00:22:24: Aber es ist wirklich ein Querschnitt dessen, was wir in unserer Gesellschaft
00:22:28: sehen.
00:22:28: Zumindest wie ein
00:22:29: Eindruck
00:22:31: als
00:22:33: Mikrocosmos.
00:24:52: Wir besprochen, wer ins Servicewohnen einzieht und dass sie beispielsweise nicht mehr... ausschließlich darauf wertlegen, dass die Person oder das Ehepaar aus Nassau kommt.
00:26:33: Wer zieht denn eigentlich jetzt aktuell so ins Servicewohnen ein?
00:26:36: Ist es auch ein bunter Querschnitt oder
00:26:38: können
00:26:39: Sie da einen Trend erkennen?
00:26:41: Nein,
00:26:41: ich würde mich nicht erkennen... Wir hatten leider drei Todesfälle inzwischen, also bis auf diese drei Todespfälle ist hier auch noch Gott sei Dank noch nicht viel passiert.
00:26:57: Ich
00:26:57: glaube dass die Mieterschaft uns ansonsten sehr treu bleibt und
00:27:01: so lange
00:27:02: bleibt wie es irgendwie geht.
00:27:05: Wie gesagt es gab drei Todeszfälle einer davon war schon vor Einzug sodass das Mietverhältnis gar nicht erst zustande kam.
00:27:16: Ein Fall, wo der Mann oder der menschliche Partner gestorben ist.
00:27:21: So je Frau aber weiterhin hier lebt und ein Fall wo der Einzelmieter verstorben wird.
00:27:28: Und das haben wir jetzt neu vermietet.
00:27:32: Dann kann ich mir vorstellen dass die Warteliste entsprechend lange darauf warten muss bis sie reaktiviert wird.
00:27:37: Wir haben natürlich den
00:27:38: Vorteil, dass wir Synergien mit der Friedenswarte haben.
00:27:41: Die haben ja auch Wartenlisten.
00:27:42: Von daher guckt man mal was Matchstellen
00:27:45: an!
00:27:46: Also ich muss zu meiner Schande gestehen.
00:27:47: Ich hätte das nicht für möglich gehalten, dass wir so schnell ohne fremde Hilfe, also irgendwie kein Wohnungsmarkler oder
00:27:54: was auch immer,
00:27:56: alles über Mund zum Mondpropaganda hier wirklich diese Anlage voll bekommen
00:28:01: haben.
00:28:01: Und jetzt noch mit einer solchen Warteliste und Sie kennen ja den Mietspiegel in Nassau.
00:28:06: Das ist natürlich alles alt bestanden und das hier ist Neubau entsprechend auch energetisch auf dem höchsten Niveau hab ich am Anfang gedacht, oh das könnte schwierig werden.
00:28:18: Ja auch ich höre es tatsächlich von allen Seiten jetzt als es an den Einzug ging damals dass ich überall gehört habe ja wir ziehen auch dort ein und die ziehen dort ein Und die also so viele Namen die ich kannte Die so glücklich und froh waren da jetzt eine Wohnung bekommen zu haben.
00:28:32: Das war ja Ich würde nicht sagen Wettbewerb aber ich glaube jeder war dann schon froh Dass er auch seine Wohnung bekommen hat zum damaligen Zeit.
00:28:40: Es gibt eigentlich immer wieder Anfragen.
00:28:43: Einmal im Monat ist sicherlich eine Anfrage da, die wir dann bearbeiten und gucken wenn sich mal was tut ob es den geeigneten Platz wann gibt.
00:28:54: Wie gesagt viele kommen aus Einfamilienhäusern oder größeren Wohnungen waren alleine oder allein stehend und freuen sich dass sie jetzt in so einer Gemeinschaft kommen.
00:29:06: Es war noch Umstellung auf die kleineren Wohnung umzusteigen Aber man
00:29:11: rügt sicherlich auch eine Erleichterung.
00:29:12: Man rüber enger zusammen, braucht keine Fenster putzen und die Flure
00:29:17: nicht putzen.
00:29:19: Ach das wird alles gemacht?
00:29:21: Ja wie schön!
00:29:24: Der Gemeinschaftsrahmen wird regelmäßig gereinigt.
00:29:31: Herr Merkelbach wenn Sie so ein bisschen in die Zukunft blicken wo sehen sie denn das Service?
00:29:36: Wohnen in fünf Jahren was oder zehn Jahre.
00:29:39: Was könnte sich bis dahin noch getan und entwickelt haben?
00:29:43: Wenn ich so lange noch leben, dann...
00:29:47: Zieh sie selber hier ein!
00:29:48: Dann ziehe ich wahrscheinlich selbst hier ein.
00:29:50: Es wird mir nämlich auch gefallen.
00:29:52: Ich bin ursprünglich ein Lahnsteiner von Geburt.
00:29:55: Und die Gegend sagt mir viel.
00:29:57: das war früher als Jugendlicher unser Moped Einzugsgebiet.
00:30:05: Wo sehe ich das?
00:30:07: Das hängt natürlich jetzt davon ab welchen Fokus und welche Priorität die Stiftung setzt in der Vermögensanlage.
00:30:16: Ob man sagt, wir möchten ... In welche Richtung möchten wir denn mit unserem Geld gehen?
00:30:23: Ich sage mir ich kann mir durchaus vorstellen dass wir weitere Projekte realisieren Die gegebenenfalls sogar
00:30:31: um
00:30:32: eine Erlacht Weil er ist der Banker
00:30:40: Sie müssen es frei geben.
00:30:44: Er finanziert das, aber ich sage ja nur wo sehe ich das?
00:30:47: Ich sehe dass das Potenzial hat.
00:30:49: Ich weiß aber auch, dass es natürlich davon abhängt, dass man damit auch Geld verdienen muss.
00:30:55: Das muss sich einfach so deutlich sagen.
00:30:58: Sonst
00:31:00: ein Zuschussgeschäft darf das nicht werden denn in jeder Stiftungssatzung steht, vorgeschrieben
00:31:10: ist.
00:31:10: Ja, absolut!
00:31:12: Und
00:31:12: von daher es gibt Potenzial hier und ich denke weitere Projekte zu realisieren wenn sie dann ökonomisch wirtschaftlich sind machen würde ich auch für gut was so der Gedanke mit dem man spielt das ist jetzt auch das Öfteren in den Sitzungen gefallen ob man alt und jung nicht mehr zusammenbringt Generationenthema Auch dass man sagt, Familie ziehen ein neben den älteren Menschen und man ergänzt
00:31:45: sich.
00:31:46: Das ist ja alles ein Thema mit der Kinderbetreuung.
00:31:49: Ja absolut!
00:31:50: Und das ist sicherlich nochmal etwas was man aufgreifen muss.
00:31:54: ob wir an die Richtung gehen...
00:31:56: Spannend!
00:31:58: Aber ich würde mal sagen in den Kinderschuh diskutieren wir gerade Und ob und wie sich das realisieren lässt, hängt natürlich auch sehr stark von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an.
00:32:09: Kann man entsprechende Grundstücke erwerben?
00:32:14: Ja was kosten die...
00:32:17: Herr Nervas!
00:32:18: Sie können gerne einsteigen.
00:32:20: Die Baukosten sind eine hebliche Handicap und sie sind uns ja hier mit diesem Projekt auch ab dem Jahr zum Anfang des Ukraine-Krieges und dem Wegbrechenden der Lieferketten ein bisschen aus der Rode gelaufen, muss man auch so deutlich sagen.
00:32:40: Das muss man alles berücksichtigen.
00:32:42: Aber wie gesagt ich darf den Finanzier nicht vorgreifen.
00:32:47: Du greifst mir nicht vor!
00:32:48: Vielleicht nochmal damit das auf keinen Fall falsch verstanden wird dieses Projekt, das wir oben gebaut haben rechnet sich wirtschaftlich nicht.
00:32:57: Was wir hier umgesetzt haben ist ein wunschtes Stiftass.
00:33:01: Wir verdienen nicht die Abschreibung Aber es war Wunsch des Stifters, deswegen haben wir das gemacht.
00:33:06: Und es ist schön anzugucken und zu leben.
00:33:10: Es ist wirklich voller Qualität.
00:33:12: Wenn Sie wirtschaftlich bauen, ist es nicht so schön.
00:33:16: So ehrlich
00:33:16: muss man sein!
00:33:17: Ja.
00:33:18: Wenn sie Geld verdienen wollen, funktioniert das in dieser Art und Weise tatsächlich nicht?
00:33:22: Dann müssen Sie, ich sage mal, zero-achtfünfzehn bauen.
00:33:24: Das kriegen Sie vielleicht auch eingermaßen hin aber nicht in dieser Qualität... Ist halt die Frage wie und wo man das dann macht.
00:33:33: man das möchte als Vorstand, da kann ich jetzt auch meinen Vorstand nicht vorreden.
00:33:37: Das müssen Diamende des Tages entscheiden.
00:33:40: nur es würde wenn man das fortsetzen würde definitiv anders aussehen weil es muss irgendein wirtschaftlich sein.
00:33:46: Ja das heißt es geht jetzt auf gerade so null
00:33:51: raus?
00:33:51: Es
00:33:51: können sie buchhalterisch sehen dann eher nicht.
00:33:54: Dann ist
00:33:54: es tatsächlich defizitär.
00:33:55: Stichwort Abschreibung ja Wenn Sie sagen okay eine am Ausgaben dann kommt vielleicht ne schwarze Null raus.
00:34:02: Wenn Sie die Stiftung noch weglassen, dann ist es ganz schwierig.
00:34:04: Dann hätten sie uns auf den Kredit aufnehmen müssen und dann wird es definitiv
00:34:07: rot.
00:34:09: Also ich bin ja Diplom-Kaufmann in vielen Jahren in meinem Lebens CFO in größeren mittelständischen Unternehmen gewesen.
00:34:17: wenn ich's mal bilanziell ausdrücke sag' ich mal.
00:34:21: Im Ergebnis negativ aber in der Liquidität positiv.
00:34:25: Das ist
00:34:25: auch ein Punkt gemacht.
00:34:26: Sehr gute Zusammenfassung!
00:34:29: Vielleicht als... Abschlussfrage.
00:34:33: Was würden Sie jemandem sagen, der überlegt im Alter in eine solche Wohnform zu ziehen?
00:34:39: Warum er das tun sollte?
00:34:44: Also ich würde ja dasselbe tun... Das
00:34:48: ist vielleicht das beste Argument
00:34:49: weil auch so ein Mensch bin der sich in einer Gesellschaft anderer immer wohlgefühlt hat.
00:34:56: alleine sein ist nicht mein Ding.
00:34:58: und wer so tickt dem würde ich das alle Male empfehlen hinzukommen und das dürfen wir hier an diesem Standort überhaupt nicht vergessen, die Nähe zur Stadt.
00:35:11: Sie fallen über den Ziebrausstreifen darin sind sie mitten in der City von Nassau.
00:35:21: Das ist ein großer Standortvorteil.
00:35:24: Man
00:35:25: begegnet sich wie bei uns im Naheland sein Ufte Gas.
00:35:33: Ich finde das
00:35:33: schön.
00:35:36: Ich würde, dass jeder der so tickt und die Gemeinschaft schätzt, dem würde ich das empfehlen Wenn einer ein Eigenbrötler ist, der lieber allein sein für Wänden ist Und auch... Sie brauchen vielleicht mehr Platz, mehr Größe Größer aus Bad, größer aus Wohnzimmer usw.
00:35:56: Dann würde ich sagen, soll das lassen
00:35:59: Herr Nervas?
00:36:00: Die Einsicht kommt tatsächlich im Alter.
00:36:02: Eigentlich
00:36:04: ein klassisches Beispiel.
00:36:05: Auch schon über sechzig, muss man.
00:36:07: es hätte ich mir nie vorstellen
00:36:08: können.
00:36:08: Ich habe
00:36:09: immer gesagt, Goss, wenn du dir da brauchst mein eigenes Reich, musst du aus uns Grüne
00:36:12: und will keine Leute
00:36:13: um mich haben.
00:36:14: Wenn ihr vielleicht nur irgendwie laute Musik hört oder dein Kind erscheint oder was auch immer, brauche ich nicht.
00:36:20: Ich brauche einen Haus!
00:36:21: Da bin ich tatsächlich jetzt nachdem ich das gesehen hab, ein Stück weit von abgerübt.
00:36:25: Ist vielleicht auf dem Alter geschuldet?
00:36:27: Eben genau deswegen auch weil ich sehe was so eine Quartiersmanager leistet, was eben Stande ist zu verbinden Und ich habe trotzdem eine Rückzugsmöglichkeit.
00:36:36: Und das, was ich eingangs gesagt hat, dass eben tatsächlich die Kräfte ja nicht zunehmen und sie schwinden ist leider
00:36:42: so.
00:36:44: Dann ist es einfach angenehmer sich um weniger
00:36:46: Wohnraum zu kümmern als empfehlen.
00:36:49: Also insofern gesehen kann ich es außenhaft los jedem nur über Empfehlen darüber nachzudenken.
00:36:56: Was für ein wunderschönes positives Schlusswort!
00:36:59: Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken für die Einblicke in das Projekt, was wirklich so habe ich doch das Gefühl mit sehr viel Leben inzwischen gefüllt wird.
00:37:09: Vielen Dank Ingonair Baas und Hartmut Merkelbach!
00:37:13: Ich stelle fest ein Zuhause ist ein Ort an dem Menschen selbstbestimmt leben und Teil einer Gemeinschaft sein können – genau diese Gedanken verfolgt das Service Wohnen in Nassau.
00:37:26: Ich danke Ihnen fürs dabei sein im Hörlokaal, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer am kommenden Sonntag.
00:37:32: Da nehmen wir Sie mit in ein geschichtliches Thema nämlich zur Ruine der Burgstein in Nassau.
00:37:38: Was sagt eigentlich die neueste Bauforschung?
00:37:41: Das finden wir gemeinsam heraus!
00:37:43: Bis dahin bleiben sie gesund und machen sie es gut.